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CMS

Was ist das? Ein CMS?

Ein CMS ist ein System zur Verwaltung von Inhalten. So weit, so gut. Das sagt schon die Übersetzung des Begriffs “Content-Management-System”. Was aber übersetzt so einfach klingt, ist manchmal trotzdem schwer vorstellbar. Zumindest, wenn man nicht täglich mit “diesem Internetkram” zu tun hat. Zur Erklärung was ein CMS eigentlich macht, muss deshalb ein Beispiel her, dass man sich vielleicht vorstellen kann.

Website ohne CMS!

Staatische Website

Eine Website besteht ja bekanntlich aus der Startseite (Homepage) und mehreren Unterseiten (Webpages, Webseiten). Diese Seiten sind – man kennt das vom Surfen – über die Navigation und Hyperlinks miteinander verknüpft, damit Sie von einer Seite zur anderen gelangen, ohne die jeweilige Adresse kennen zu müssen. Denn rein technisch ist jede einzelne Webseite einer Webpräsenz auch eine einzelne Datei, die einen eigenen Namen hat und auf dem Webserver gespeichert ist. Stellen Sie sich jetzt einfach mal vor, wie viele Hundert Seiten die Website www.scduedingen.ch wohl hat. Und stellen Sie sich weiter vor, der Webdesigner müsste jetzt in der Navigation dieser Seite den Link “Mannschaften” in “Zukunft” ändern. Ohne CMS käme eine unendliche Arbeit auf ihn zu, denn er müsste jede Seite, jede Datei einzeln ändern

Website mit CMS!

Dynamische Website

Ein CMS nimmt dem Webdesigner diese Arbeit ab. Denn bei mit einem CMS ändert jemand einfach den Link – und das Content-Management-System sorgt dafür, dass genau das auf allen Seiten gleichermassen geschieht. Aber CMS können noch sehr viel mehr. Mit einem CMS aktualisieren Sie die Inhalte Ihrer Webseiten selbst; das CMS verwaltet für Sie Bilder, Videos, Dateien, damit Sie es einfacher haben, diese Dateien in Webseiten einzubinden; ein Content-Management-System bietet Ihnen die Möglichkeit, Inhalte an eine anderen Ort zu kopieren oder zu verschieben. Und das alles, ohne dass Sie programmieren müssen

Wer braucht so ein Content-Management-System?

Nur grosse Seiten?

Das ist eine sehr oft gestellte Frage. Nein, es braucht nicht Tausende von Einzelseiten, damit sich ein Content-Management-System lohnt. Schon bei relativ kleinen Webpräsenzen – und klein, das bedeutet hier ein Umfang ab 20 Seiten – ist ein CMS schon sinnvoll. Bei noch kleineren Websites, die regelmässig aktualisiert werden müssen oder die regelmässig aktualisiert werden sollen, ist ein CMS schon fast ein Muss.Denken Sie auch mal an die Kosten. Selbst die schnellsten Webdesigner werden es nicht schaffen, schneller eine neue Webseite in eine Webpräsenz einzupflegen, als eine Person aus Ihrem Unternehmen ohne Programmierkenntnisse über ein CMS. Und Zeit ist nunmal auch Geld.

Begriffe im CMS

Front- und Backend eines CMS

Ein CMS wird meist in ein Frontend- und ein Backend-Bereich unterteilt. Das Frontend eines CMS (wörtlich übersetzt "Vorder-Ansicht") ist die Webseite, die ein Besucher angezeigt bekommt. Das Backend eines CMS (wörtlich übersetzt "Hinter-Ansicht") ist ein geschützter Bereich, in dem die Administration des CMS stattfindet. Hier stellt das CMS nach einer Anmeldung alle Funktionen zur Verfügung, die der jeweilige Benutzer zum Verwalten der Webseite benötigt. Häufig können für unterschiedliche CMS-Benutzer auch unterschiedliche Zugriffsrechte festgelegt werden, z.B. der Designer auf die Templates des CMS, der Redakteur auf die Inhalte des CMS.

PHP CMS

Im Internet ist häufig auch der Begriff "PHP CMS" zu finden. Dabei handelt es sich um ein CMS, welches in der Skriptsprache "PHP" programmiert wurde. Auch bei meinem CMS handelt es sich um ein PHP CMS. Ich setze auf PHP CMS, weil ich nicht von Gratis Frameworks abhängig sein will (die meisten sind sowieso Blog-Systeme). Wenn zum Beispiel auf Ihrem Server die PHP-Version ändert, kann es vorkommen, dass diese Systeme nicht mehr kompatibel sind. Oder umgekehrt, die neue Version ist mit Ihrem Server nicht mehr kompatibel. Achtung: Die Flexibilität die einen ein Framework bietet, kann auch schnell zur Falle werden. Denn oft müssen wichtige Design-Entscheidungen vom Programmierer getroffen werden. Eventuelle Fehler können dann sehr teuer werden.